Selbstliebe, Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen

Der Wert, den wir uns selbst zuschreiben, wird als Selbstwert bezeichnet. Unser Selbstwert wurde einerseits durch Rückmeldungen von anderen als auch durch Beobachtung von unseren Vorbildern oder Situationen im Leben erlernt. Irgendwann besteht er auch dann unabhängig für sich und wirkt in uns und durch uns weiter.

  • Bin ich wertvoll so wie ich bin?

  • Bin ich aber auch o.k. mit dem, was ich nicht bin und vielleicht gerne hätte?

  • Muss ich perfekt sein, um überhaupt jemand zu sein?

Das Gefühl, das mit dieser Bewertung verbunden ist, nennen wir das Selbstwertgefühl. Mögen wir uns so, wie wir sind - mit allem, was in uns drinnen ist - können wir grundsätzlich von einer sich selbst liebenden Person ausgehen.

 

Nun haben wir meistens doch ein Problem mit unserem Selbstwert und brauchen Bestätigung von außen, damit wir uns dann mehr lieben können. Aber wie lange hält das an? Erfahrungsgemäß nicht lange. Wir brauchen immer mehr von außen und verlieren uns dabei selbst.

 

 

Die Schwierigkeit beginnt oft damit, dass wir beginnen uns zu vergleichen. Doch sobald wir uns vergleichen, haben wir schon verloren.

 

Warum sollten wir überhaupt jemals annehmen, dass wir minderwertig sind? Sobald wir glauben, dass wir mehr sind als jetzt, wenn wir etwas im Außen erreichen oder uns jemandem angleichen, den wir oft gar nicht einmal kennen, hat die Bewertung schon begonnen. Auch wenn wir glauben, mehr zu sein als andere, bedeutet es noch lange nicht, dass es sich schon um Selbstliebe handelt. In beiden Fällen steckt Angst und Misstrauen in uns. In beiden Fällen müssen wir auf die eine oder andere Art kämpfen. Das kostet enorm viel Kraft und braucht Ausdauer.

Wir laufen mit einer Karotte vor der Nase zu einem bestimmten Punkt, weil wir meinen, dort ist es besser, dort haben wir mehr und dort sind wir dann der Mensch, der wir schon immer sein wollten. Die Karotte nennt man Motiv oder Motivation und wir halten sie selbst vor unser Gesicht. Das Problem am Selbstwert ist nicht, dass wir Ziele haben und erfolgreich sein können. Die Schwierigkeiten beginnen, wenn wir denken, dass wir sonst weniger sind als, wenn wir diesen Punkt nicht erreichen. Das macht Stress und betrübt uns mit der Zeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deshalb starten wir in meiner Psychologischen Beratung immer mit dir selbst und welche Einstellung du zu dir hast. Darfst du so sein? Wenn nicht, warum genau? Erst wenn wir uns mögen wie wir sind, tauchen die echten Ziele auf. Das sind dann Ziele, die dich bereichern und wahrhaftig freuen. 

Ein Ideal, das normalerweise in uns wohnt, kommt in den wenigsten Fällen von uns selbst.

 

Wir richten uns daran aus und haben meistens gar nicht geprüft, ob dieses Ideal wirklich uns entspricht. Das Problem mit dem Ideal ist, dass wir die ganze Zeit, in der wir dieses Ideal noch nicht erreicht haben, nicht gut genug sind. Und dann peitschen wir uns dorthin, geben nicht auf. Aber was, wenn uns am Ziel gar nichts erwartet? Was, wenn es ein Ideal ist, dass von jemandem anderen kommt? Was dann?

Habe mit dir selbst eine gute Beziehung, denn die Verbindung mit dir selbst ist eine Gewissheit, die dir niemand nehmen kann.

In den Hilfreichen Links findest du weitere Informationen zum Thema.

 

 

​Buche jederzeit ein Erstgespräch bei mir. Ich unterstütze dich dabei, wieder Vertrauen ins Leben und zu dir zu finden. Dich selbst zu achten und zu schätzen wird dir neue Kraft schenken. 

​© 2019 Veritat e.U. Simon Rivière

Veritat e.U. Lebensberatung Wien